Anästhesie

Herzlich willkommen

Gemeinsam mit dem Chefarzt, Herrn Dr. Eberhard Bauermann, MBA (Facharzt für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin; Facharzt für Transfusionsmedizin und ärztliches Qualitätsmanagement) setzen sich täglich eine

Oberärztin und ein Oberarzt (Fachärzte für Anästhesiologie) sowie zwei Gruppen aus Anästhesie- und Intensivpflegefachleuten und eine Medizinisch Technische Assistentin (MTA) für unsere Patienten ein.

Das Paulinenkrankenhaus ist eine Einrichtung der Stiftung Mathias-Spital Rheine.

Anästhesiologie

Anästhesie

Chirurgische Eingriffe werden erst durch eine angemessene Anästhesie möglich. Neben der Ausschaltung von Schmerz und Bewusstsein übernehmen wir während einer Operation, unterstützt durch modernste Geräte, die Kontrolle und Aufrechterhaltung lebenswichtiger Körperfunktionen wie Atmung und Kreislauf.

Seit kurzem ist es möglich, durch kontinuierliche EEG-Überwachung (Hirnstrommessung) die Narkosetiefe zu erfassen, um die gefürchteten Wachheitszustände in der Narkose zu vermeiden.

Die Vollnarkose

Die Vollnarkose (=Allgemeinanästhesie) schaltet das Bewusstsein und das Schmerzempfinden im ganzen Körper aus. Es handelt sich um einen vorübergehenden, tiefen schlafähnlichen Zustand, der medikamentös (durch Schlafmittel, Mittel gegen Schmerzen, zur Muskelerschlaffung sowie zur Beeinflussung des vegetativen Nervensystems) hervorgerufen wird.

Diese Medikamente werden entweder in die Vene gespritzt oder der Atemluft beigemischt. Der Patient spürt und hört während des Eingriffs nichts von seiner Umgebung.

Die Teilnarkose

Die Teilnarkose (=Regionalanästhesie) schaltet das Schmerzempfinden in jenem Körperteil aus, an welchem der Eingriff vorgenommen wird. Der Patient wird keine Schmerzen spüren und wird mehr oder weniger wach sein, eventuell wünscht er ein Beruhigungsmittel.

Zur Teilnarkose gehören die Spinalanästhesie, Periduralanästhesie (rückenmarksnah), jeweils mit oder ohne Katheter, sowie die Leitungsanästhesie (Plexusanästhesie), mit oder ohne Katheter, am einzelnen Arm oder Bein. Der Einstich ist meist schmerzlos, weil die Einstichstelle vorher örtlich unempfindlich gemacht wird. Die Nervenbahnen werden durch die Injektion eines Medikamentes (Lokalanästhetikum) vorübergehend betäubt.

Die Überwachung

Während der Anästhesie werden die Patienten mit modernsten Geräten umfassend überwacht (Monitoring). Neben den üblichen Messgrössen, wie z.B. EKG, Blutdruck, Sauerstoffsättigung im Blut und ggf. der Narkosegaskonzentration überwachen wir auch die Schlaftiefe. Durch die Überwachung der Hirnströme können wir so ein Aufwachen während der Vollnarkose ausschliessen und benötigen ausserdem weniger Narkosemedikamente, so dass die Patienten nach dem Eingriff schneller wieder wach werden.

Anästhesiologische Intensivmedizin

Im Aufwachraum und auf der Intermediate Care Station (intensivmedizinische Überwachungseinheit) betreuen wir die Patienten nach grösseren Operationen. Auch die ambulanten Patienten werden hier bis zur Entlassung nach Hause überwacht.

Transfusionsmedizin und Immunhämatologisches Labor

Rückgewinnung von Wundblut

Für geplante Operationen legen wir besonderen Wert auf fremdblutsparende Maßnahmen während der Operation. Während und direkt nach der Operation wird das Wundblut zurückgewonnen.

Es wird nach einem langjährig (mehr als 25 Jahre) erprobten Verfahren gesammelt, gefiltert, gewaschen, gleichzeitig zentrifugiert und dem Patienten zurückgegeben. So können wir sehr oft auf eine Fremdbluttransfusion verzichten.

Immunhämatologie

Schon Wochen vor jeder größeren geplanten Operation wird die Blutgruppe der Patienten bestimmt und das Vorhandensein von Antikörpern ausgeschlossen.

Blutdepot

In unserem Blutdepot halten wir für Ihre Operation, falls eine Transfusion doch einmal nötig sein sollte, die passenden Blutkonserven bereit. Auch für Notfälle stehen stets einige Blutprodukte bereit.

Bedside Labor

Auf der Intensivstation befinden sich zwei moderne Laborgeräte, so können schnellstens einige lebenswichtige Blutwerte gewissermaßen direkt am Patientenbett (bedside) kontrolliert werden.

Schmerztherapie

Nach der Operation wird die Schmerzbehandlung mit modernsten Techniken fortgeführt. Beispielsweise werden computergesteuerte Schmerzpumpen eingesetzt.

Die Nervenblockade

Die Nervenbahnen, die Arme und Beine versorgen, können an bestimmten Stellen mit speziellen Wirkstoffen betäubt werden. Die Anästhesie kann ganz gezielt auf den Bereich des operativen Eingriffs beschränkt werden. Eine einmalige Injektion spezieller Wirkstoffe durch eine Nadel führt zu einer kurzen bis mittelfristigen Betäubung der gewünschten Areale. Die wiederholte oder kontinuierliche Gabe dieser Mittel über einen elastischen, sehr feinen Plastikschlauch (Katheter) erlaubt eine längerfristige Anästhesie. Für eine anschliessende Schmerzbehandlung können mittels einer Schmerzpumpe über den Katheter wiederholt bzw. fortlaufend schmerzlindernde Medikamente gegeben werden.

Das Team der Abteilung für Anästhesiologie Intensivmedizin und Transfusionsmedizin

Unter der Leitung des Chefarztes, Herrn Dr. Eberhard Bauermann, MBA (Facharzt für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin; Facharzt für Transfusionsmedizin und ärztliches Qualitätsmanagement) setzen sich täglich zwei Oberärzte, Frau Dr. Karin Soppart, Fachärztin für Anästhesiologie und Palliativmedizin und Herr Dr. Manfred Heckwolf, Facharzt für Anästhesiologie und Notfallmedizin sowie zwei Gruppen aus sechs Anästhesie- und Intensivpflegefachleuten und eine Medizinisch Technische Assistentin (MTA) für unsere Patienten ein.

Kontakt
Chefarzt Dr. Eberhard Bauermann,
MBA Facharzt für Anästhesiologie, Intensiv -und Notfallmedizin,
Facharzt für Transfusionsmedizin, ärztliches Qualitätsmanagement
Medical Hospital Manager (FH)
Telefon: 05922 977-0 – Telefax: 05922 977-486
E-Mail: dr.bauermann@orthopaedie-badbentheim